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Sattelsuche mit positivem Ende

Liebes Barefoot-Team
 
Im 2005 bekam ich einen Tinker als Reitbeteiligung. Er war damals mit einem völlig unpassenden, kleinen Englisch-Ponysattel ausgestattet, mit dem ich mich die erste Zeit auch begnügen musste. Doch nach 2 - 3 Monaten, in denen ich merkte, dass der Sattel überhaupt nicht passte und sich der Tinker auch entsprechend verhielt, entschied ich mich, einen anderen Sattel zu kaufen. Ein Westernsattel war mein Wunsch. Ich liess einen bekannten Sattler für Westernsättel kommen, doch keiner schien zu passen. Nun, da es keinen passenden Westernsattel zu geben schien, bin ich wohl oder übel auf Englisch-Sattel ausgewichen, die mein Reitlehrer anpasste, ein Wintec mit Cair. Obwohl ich mich in dem Sattel nicht so wohl fühlte, schien er dem Tinker gut zu passen. Anfangs 2006 konnte ich den Tinker dann kaufen. Nach 3 - 4 Monaten fing er wieder an, vor dem Sattel wegzulaufen, den Rücken durchzudrücken und zu bocken. Also wieder Sattelsuche. Da konnte ich einen Endurance-Sattel einer Bekannten, die ihre Tinker gerade verkauft hatte, probieren und der schien zu passen. Aber leider auch nicht lange. In der Zwischenzeit hatte ich mich in diversen Foren und im Internet informiert und wollte es nun mit einem baumlosen Sattel probieren. So bekam ich meinen ersten Barefoot 2006, einen Cheyenne. Bereits in der ersten Reitstunde war meine Reitlehrerin erstaunt, wie schön mein Tinker lief, obwohl sie selber von baumlosen Sättel nicht angetan war. Ich selber brauchte ungefähr 2 Wochen bis ich mich in dem Sattel sicher fühlte, aber der Sitzkomfort war natürlich ein ganz anderer als den, den ich bisher kannte. Fast wie auf dem Sofa zu Hause. :-) Den Cheyenne hatte ich ca. 1 Jahr, dann stach mir der Cherokee ins Auge, er gefiel mir optisch besser und war etwas mehr Richtung Western bzw. Wanderreitsattel. Im Cherokee sass ich etwas weniger gut als im Cheyenne und bei beiden hatte ich das Problem, mit dem Bein nicht ans Pferd zu kommen. Ich klein und kurzbeinig, mein Tinker breit und rundrippig. So wagte ich mich dann doch ans Experiment "Sattel ohne Sattelblatt" und kaufte im 2008 einen Atlanta. Welch ein Gefühl! Endlich kam ich mit meinen Beinen ans Pferd, sass einiges schmaler und so liess es sich auch viel besser reiten! Zwischendurch hatte ich auch noch mal einen Nevada, auf meinem Tinker jedoch sass man wieder sehr breit, weil zuviel Material dran war. Also blieb ich bei meinem Atlanta, liess ihm dann noch ein Horn "einbauen" und so waren wir die letzten 2 1/2 Jahre sehr zufrieden. Ob ein umpolstern nötig ist oder der Sattel noch gut sitzt, kontrolliere ich inzwischen regelmässig mit dem Carola-Pad, einem Knet-Pad, das man  bei kaltblutpower.de unter "Selbstgemachtes" findet. Eine Supersache! Anfangs dieses Jahres hatte ich den Arizona NUT entdeckt und habe zugeschlagen. Ich bin inzwischen erst 3x Mal damit geritten, bin aber sehr angetan. Einzig beim bergab reiten, rutschte der Sattel etwas zu sehr auf die Schulter. Aber wie bei den anderen Modellen, muss ich da mit dem Pad und Gurt wieder experimentieren bis es optimal passt. Der Atlanta wird nun für die Freibergerstute bei uns im Stall gebraucht, die das sehr zu schätzen weiss.
 
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Marianna mit Tinker

   


 


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