Barefoot Sattelsysteme


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Pferdeosteotherapeutin Maren Ritter-Homeier

Zu Fr. Ritters Fachbereich gehört hauptsächlich die Osteopathie und Behandlung mit Akupunktur für Pferde. Ferner bietet Sie auch Blutegeltherapie an und lässt sich momentan zusätzlich zur Homöopathin weiterbilden.

Sie behandelt im Raum Karlsruhe und Pforzheim im Umkreis von ca. 60 km.

Kontakt: www.pferdeosteo-ritter.de


 

Pferdeosteotherapeutin Maren Ritter über Barefoot:

 


Baumlose Sättel sind immer noch sehr umstritten und regen vielfach zu großen Diskussionen an.

In dieser Kategorie gibt es leider immense Qualitätsunterschiede, wobei sich die schlechte Kritik hauptsächlich auf die mangelhaften Nachbauten bezieht.

Das Barefoot-Sattelsystem gehört zu den qualitativ hochwertigen Sätteln und ist aus anatomischer und physiologischer Sicht für Pferd und Reiter gut durchdacht.

Die Sättel erfüllen im Zusammenhang mit dem Barefoot-Sattelpad und dem Barefoot-Sattelgurt alle wichtigen Kriterien, die ein guter Sattel aufweisen muss.

Ich selber reite mit einem Barefoot-Sattel und was mich daran so begeistert, ist, dass der Reiter automatisch in die richtige Sattellage gesetzt wird (Höhe 12/13. Brustwirbel - antiklinarischer Winkel). Der Reiter wird zur aufrechten Sitzhaltung animiert.

Bewegungen, Biegungen, Stellungen und vor allem das Aufwölben des Pferderückens

sind gewährleistet.

Das Pferd kann gut gymnastiziert werden und somit den Reiter optimal tragen.

Eine punktuelle Druckbelastung, wie Kritiker zu bemängeln haben, kann durch das Barefoot-Sattelpad nicht entstehen, da hierbei die Wirbelsäule ausgespart wird.

Falls der Vorderzwiesel zu eng sein sollte (Pferderücken verändern sich!!), ist dieser problemlos austauschbar, oder auch durch eine Softeinlage ersetzbar.

In meiner Laufbahn als Pferdeosteotherapeutin erlebe ich leider immer wieder schlecht sitzende und nicht passende Sättel  

-Sättel, die Druckstellen verursachen (vorwiegend an Schulter und Lende)
-Sättel, die zu Sattelzwang führen
-Sättel mit Vorgurt, Schweifriemen oder Keilunterlage.....

All dies sind Zeichen dafür, dass ein Sattel nicht passt (!!)

Viele Pferde laufen folglich mit weggedrücktem Rücken, um sich dem Schmerz zu entziehen. Sie können nicht ausreichend gymnastiziert werden.

Oft sind es häufiges Schweif- und Kopfschlagen (Head-Shaking) und die Widersetzlichkeit gegen die Reiterhilfe, die aus einem schlecht sitzenden Sattel resultieren.

Leider missachten zu viele Besitzer diese Zeichen.

Pferde besitzen sehr gute Kompensationsmechanismen. Bis ein Schmerz deutlich sichtbar wird und v.a. der Reiter dies wahrnimmt, hat sich das Problem über die Ursache-Folge-Kette meist schon an einer anderen Stelle lokalisiert.

Oft löse ich Blockaden an der Wirbelsäule oder akupunktiere verspannte Muskeln, die aufgrund eines nicht passenden Sattels entstanden sind. Nicht selten diagnostiziere ich Lahmheiten an Vor-oder Rückhand, die durch einen permanenten Druck in der Sattellage verursacht werden.

Einige meiner Kunden, die bedingt durch einen schwierigen oder verspannten Pferderücken auf das Barefoot-System umgestiegen sind, haben sehr positive Erfahrungen gemacht.

Es ist nicht nur der eigene, bequeme Sitz, sondern vielmehr die verbesserte Gymnastizierung, der vermehrte Schwung, das verbesserte Untertreten und die erhöhte Losgelassenheit des Pferdes, die mit dem Barefoot zu körperlichem Wohlbefinden bei Pferd und Reiter führen.

 

Maren Ritter-Homeier

Pferdeosteotherapeutin

 


 
 
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