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Letzter Versuch aus Verzweiflung - mit erfolreichem Ergebnis!

Hallo liebes Barefoot-Team,

ich besitze seit ca 7 Monaten einen Cheyenne, den ich eigentlich nur als letzten Versuch aus Verzweiflung gekauft habe.

Mein Araber hatte von ca 3 Jahren einen Unfall mit einer Reithallentür, (wir mußten Abends immer durch die kleine Tür für die Menschen, weil der Stallbesitzer ab 17 Uhr Feierabend machte und das große Hallentor abgeschlossen war!).

Mein Pechvogel hat sich mit dem Steigbügel in der Türklinke eingefädelt, Panik bekommen und die Tür samt Türrahmen herausgerissen. Der Sattel war kaputt, das Kopfeisen gebrochen. Schwer zu sagen wie es dem Pferd ging, er hat sich auf alle Fälle furchtbar weh getan.

Seitdem haben wir mit Sätteln (die immer von Sattlern angepaßt wurden!!!)  nur noch Probleme gehabt, das Pferd hatte Sattelzwang, drückte beim Losreiten den Rücken extrem hoch und machte ganz kurze Schritte, ging gegen den Zügel, stolperte viel, usw.. Laut Osteopathin, die inzwischen drei Mal da war, sei es nur noch Kopfsache.

Das wollte ich nicht so ganz glauben, denn aus eigener Erfahrung weiß ich, daß Unfallfolgen noch sehr, sehr lange schmerzen können, auch wenn aus ärztlicher Sicht alles wieder in Ordnung ist.

Aber ich wollte mich auch nicht damit abfinden, daß das Pferd kaum noch vernünftig reitbar war. Der Kauf eines Barefoot war allerdings der letzte, verzweifelte Versuch, denn ich hatte das Tier schon zu lange belastet, und ich merkte ja, daß es nur noch mitmachte, weil ich es wollte.

Nun hatte ich mit dem Cheyenne so meine Probleme, ich fiel in den Stuhlsitz, und die Beine sind nach vorne gewandert.  Dann hab ich die Softfork ausprobiert und es ging gleich besser.

Dem Pferd allerdings ging es mit dem Barefoot sofort wesentlich besser. Ich habe bei den ersten paar Ausritten schon gestrahlt, weil mein Pferd so wenig stolperte und mehr Schwung bekam.

Habe dann den Sattel auf meinem zweiten Pferd, ein Endmaßpony mit einem Gebäude wie ein kleiner Tinker, nur nicht so breit, ausprobiert.

Auch dieser, obwohl er keine offensichtlichen Probleme mit Sätteln hatte, lief deutlich freier, schwungvoller. Ich hatte das Gefühl das Pferd wölbt seinen Rücken richtig gern in den Sattel hinein...

Bei dem Pony lag der Sattel mit der Softfork auf dem Widerrist auf. Jetzt ist die weite Fork drin und alles ist gut. Der Sattel paßt beiden, ich habe mich an das Sitzen gewöhnt und kann beide Pferde versammelt reiten. Mein Sitz ist gut geworden, die Beine bleiben wo sie hingehören.

Mein Araber hat beim Satteln noch Probleme, vor allem wenn ich den Gurt anziehe.  Ich denke das Problem ist das Brustbein. Mit einem Lammfellüberzug ist es besser und auch nach dem Aufsteigen, wenn sich der Gurt etwas lockert, läuft er sofort normal.

Ich bin total erleichtert, weil sich der Araber wieder ziemlich normal reiten läßt!!! Jetzt können wir endlich anfangen zu gymnastizieren und das ständige Herumprobieren, Geldausgeben und wieder enttäuscht sein hat ein Ende.

Er hat seinen alten Schwung wiedergefunden, seinen gewaltigen Trab und seinen schönen ruhigen Schaukelpferdgalopp. Er kann wieder weich auf der Hinterhand anhalten und die Zügelverbindung ist wieder weich!!!

Ich möchte nichts anderes mehr auf meinen Pferden sehen als Barefoot!!! Ich möchte auch nichts anderes mehr reiten seit ich mich an den Sattel gewöhnt habe. Jetzt liebe ich das Gefühl für das Pferd, welches ich bekommen habe. Auf Sätteln mit Baum spüre ich mein Pferd nicht mehr!!!

Mein zweites Pferd bekommt nun auch bald einen Barefoot-Sattel, das ist schon fest in Planung.

Vielen Dank an Barefoot von einem wieder zufrieden gemachten Pferd und einer glücklichen Reiterin!

    






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